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celine goes africa – mein weltwärts-Dienst in East London, Südafrika

Drei Dinge muss der Mensch wissen, um gut zu leben: Was für ihn zu viel, was für ihn zu wenig, und was für ihn genau richtig ist.

Hallo ihr Lieben,

Leon hat ein tolles Video über den vergangenen Roadtrip zusammen geschnitten, was ich an dieser Stelle gerne mit Euch teilen möchte 🙂

Roadtrip July 2017 (Video)

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Im Alltäglichen das Wunderbare sehen

Nimm ein Kind an die Hand und lass Dich von ihm führen. Betrachte die Steine, die es aufhebt und höre zu, was es Dir erzählt. Zur Belohnung zeigt es Dir eine Welt, die Du längst vergessen hast. (Autor unbekannt)

Hallo meine Lieben,

wie im vorigen Blogpost versprochen, möchte ich Euch nun auch von unserem Ferienprogramm berichten. Da uns im Vorfeld nicht genau gesagt werden konnte, wie viele Kinder überhaupt im Kinderheim bleiben und wie die Kinder verteilt werden, blieb bis zum Ende hin alles ein wenig offen.

Schon vor den Ferien sind zwei units ins Beacon Bay House gezogen, sodass wir an beiden Orten etwa gleich viele Kinder hatten. Damit wurde unserem ersten Plan schon einmal ein Strich durch die Rechnung gemacht und während des Urlaubs mussten neue Ideen heran.

So fingen wir am Tag nach unserer Ankunft aus dem Urlaub an, nach Beacon Bay zu fahren. Die Vorfreude auf die Kinder war natürlich groß und das Wiedersehen echt schön. Einige Umarmungen und viele liebe Worte später fingen wir dann mit unserer Tagesaktion an. Wie vor Beginn der Ferien waren die anderen units noch dort. Mit knapp 20 Kindern und der hilfreichen Unterstützung von Vivi und Joe haben wir dann Trommeln aus Tontöpfen und Brotpapier gebastelt. Während einige der Kinder Kleister noch ziemlich komisch betrachteten, als wir das erste Mal damit gearbeitet haben, waren hierbei alle begeistert und gaben sich sichtlich Mühe!

Der nächste Tag wurde auf dem Glen Stella Campus verbracht. Erstaunlich viele junge Kinder sind hier geblieben, doch das war für unsere heutige Aktion kein Problem! Cookies mag jeder! Nach ein paar Spielereien auf dem playground bereiteten wir alles vor, um die Kekse zu backen. Zutaten abwiegen, Teig anrühren und Cookies formen oblag dabei den Kleinen.

Auch am darauffolgenden Tag sollte es zum Glen Stella gehen. Mit ca. 6kg Salzteig im Gepäck machten wir uns am Vormittag auf den Weg. Dort angekommen war es jedoch recht ruhig. Beim Nachfragen kam dann heraus, dass versäumt wurde, uns von dem heutigen Outing zu berichten und dass alle Kinder dort hingehen würden. Schade, dass wir das nicht vorher erfahren haben, wo wir unser Ferienprogramm doch so häufig angekündigt haben… Der Salzteig blieb also im Auto und spontan als lift eingesprungen ging es für uns mit ein paar Kindern ebenfalls zu „pinecreek„. Dort gab es einen großen Spielplatz, auf dem sich alle Kinder ordentlich austoben konnten. Wippen, unterschiedliche Schaukeln, ein Trampolin, eine Sandkiste und ein riesiges Klettergerüst mit Rutschen – da war der Spaß glatt vorprogrammiert!

Nach einer Essenspause konnten wir alle eine Runde um den Spielplatz mit der Lokomotive fahren. Das war für viele sicherlich das Highlight! Schon auf dem Hinweg wurde uns davon erzählt.

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Am Freitag sind alle Kinder zurückgebracht worden. So haben wir erst dann den Großteil der Beacon Bay Kinder wiedergesehen. Dies haben wir mit einem sleepover gefeiert. Der Salzteig kam hier nun gut an und mit ein wenig Hilfe sind einige richtig gute Murmelbretter entstanden.

Die Gläser, die wir mit allen bereits vor den Ferien beklebt haben, sind heute endlich zum Einsatz gekommen. Als es draußen dunkler wurde, zündeten wir ein paar Teelichter an und verdunkelten auch das Haus. Von Kerzenlicht erhellt beobachteten wir eine ganze Weile die bunt flackernden Gläser.

Wie üblich wurde sich abends noch ein Film ausgesucht, den wir uns gemeinsam anschauten, ehe es ins Bett ging. Diesmal fiel die Entscheidung auf „up„, einem süßen Animationsfilm.

Für unsere Kinder mag das alles gar nicht alltäglich sein. Einen Ausflug, basteln, backen – keiner von Ihnen macht das tagtäglich… Doch für uns ist es Alltag. Wie sehr wünscht man sich nicht manchmal nach einem langen Tag, nicht mehr kochen zu müssen?! Dies alles ist auch ein Privileg; vielleicht ein ganz kleines, was vielen zuteil wird, aber von den Kindern lerne ich, auch hierin das Gute zu sehen und meine Freiheit schätzen zu lernen.

Seit Montag sind die Ferien schon wieder vorbei und spätestens seit gestern, wo die Freiwilligen aus Coffee Bay und Bulungula bereits ihr Jahr beenden und zurück nach Deutschland fliegen mussten, ist mir klar geworden, dass auch unsere Zeit bald zu Ende geht. Wenngleich ich am Anfang gedacht habe, dass mir nach und nach die Ideen ausgehen werden, so kommen einem doch immer wieder neue Einfälle, was man nicht doch alles mit den Kindern machen kann.

An dieser Stelle möchte ich auch ein ganz großes Dankeschön an meinen Spenderkreis aussprechen. Ich könnte von keiner dieser Aktion berichten, wenn es Euch nicht gäbe und dafür bin ich Euch wirklich dankbar! Ihr habt eine unvergleichliche Zeit geschenkt. Eine Zeit für die Kinder, für die Schulen, aber eben auch für mich. Ich lerne so viel, seit ich hier angekommen bin, denn diese Kinder können einem so viel mehr beibringen als man ihnen selbst.

Vielen, vielen Dank dafür,

Eure Celine

 

They call it Africa, we call it home

Hallo Ihr Lieben,

nun neigen sich auch die letzten Ferien dem Ende zu und bevor der Alltag wieder dazwischen kommt, möchte ich euch noch ein wenig von unserem vergangenen Urlaub berichten.

Nach einem gemeinsamen Abend im geliebten sanook Restaurant ging es am 01. Juli für mich gemeinsam mit 10 weiteren Freiwilligen aus East London, Coffee Bay, Bulungula und Berlin los. Der Flieger von E.L. aus führte uns nur eineinhalb Stunden später nach Joburg, wovon das große Abenteuer endgültig beginnen sollte.

Eine Nacht in Pretoria und schon ging es direkt zum ersten großen Zwischenziel Richtung Krüger, wo wir die nächsten Nächte verbracht haben. Einen Tag machten wir hier eine Self-drive Safari durch den bekannten Nationalpark. Schon hier haben wir etliche Tiere gesehen, von Zebras, Giraffen und Elefanten über Nashörner und Hyänen hin zu einem Fuß eines Leoparden und einem Löwen in weiter, weiter Ferne. Ein voller Erfolg also!

Den darauffolgenden Tag stand dann die Landschaft noch viel mehr im Vordergrund. Nach dem ersten Versuch im April mit Julia, die Panoramaroute zu erkunden, habe ich diesmal nicht nur dem Navi vertraut und so konnten wir über eine gute Teerstraße verschiedene Aussichtspunkte auf den Blyde River Canyon besuchen und naheliegende Wasserfälle, sowie das bekannte „God´s Window“ besichtigen. Die Aussichten an den verschiedenen Punkten waren wirklich einzigartig! Schon jetzt kommt es mir so vor, als ob es gar nicht real ist, wenn ich die Bilder sehe…

Mit einer Zwischenübernachtung ging es zwei Tage später raus aus Südafrika. Zimbabwe, wir kommen! Dass sich Zimbabwe als schwierig herausstellen kann, haben wir schon im Vorfeld gewusst. Trotz dessen, dass wir uns recht viel und gut informiert haben, hatte ich noch immer etwas Respekt vor dem Land. Wie sind die Straßen? Gibt es tatsächlich so viele Polizeikontrollen? Was erwartet uns wohl?

Dass es bereits an der Grenze viele Probleme geben könnte, darauf hatten wir uns nicht in solchen Dimensionen vorbereitet. Die Ausreise aus Südafrika war unkompliziert und nur aufgrund des Wartens zeitraubend. Unglaublich, wie viele Menschen sich doch zwischen den beiden Ländern auf der Grenze aus unterschiedlichen Gründen herumtreiben…

Die Einreise nach Zimbabwe für uns sollte auch kein Problem sein – für unsere drei Autos jedoch schon. Ein zunächst unauffälliger Mann half uns beim Ausfüllen unserer Dokumente wodurch wir zügig unsere Visa im Reisepass hatten. Schließlich wollte er uns noch eine zusätzliche Versicherung für die Autos verkaufen. So überzeugend wie er war, waren wir kurz versucht, zuzustimmen. Wir wollten ja nicht später bei den angekündigten Kontrollen im Land Probleme bekommen… Einige Gespräche und Diskussionen später waren wir uns jedoch ziemlich sicher, auch ohne ein solches Dokument einreisen zu dürfen.

Im Endeffekt war dies meine erste Begegnung mit offener Korruption. Selbst die Angestellten hinter den Schaltern wurden dort mit hereingezogen – und das Traurige war, dass sie ohne mit der Wimper zu zucken mitmachten. Gerechtigkeit ist hier definitiv ein Fremdwort! Ganze sechs Stunden, einiges an Aufsehen und viele, viele Nerven hat es uns gekostet. Schließlich konnten wir glücklicherweise doch noch einreisen – ja, zwischenzeitlich habe ich uns tatsächlich schon auf dem Rückweg nach Südafrika gesehen.

In Bulawayo besuchten wir die Khaki ruins, den alten Sitz des Königs. Bevor es auf die doch recht lange Fahrt ging, konnten wir hier eine keine Wanderung unternehmen und dabei viele schöne Aussichten genießen.

Eine Woche nach dem Start unserer Reise gab es das nächste Highlight zu bestaunen – die Victoria Falls. Von Zimbabwe aus war es schon ein einzigartiges Erlebnis. Diese riesigen Wassermengen, die sich kaum noch als Wasser erkennen lassen und über insgesamt 1,7km erstrecken, stürzen sich unbeirrt in die Tiefe. Der Boden lässt sich durch die Gischt nur teilweise erahnen. Der Name „Naturwunder“ ist definitiv verdient!DSC08835

Natürlich ließen wir uns es nicht nehmen – wenn wir schon einmal hier sind – auch die Sambia Seite zu bestaunen. Ich hätte nicht gedacht, dass es doch so unterschiedlich ist! Den Tagesausflug nach Sambia war es also wert. Auf dem Weg über die Grenze trafen wir zufällig eine andere ASC Freiwillige aus Sambia, die uns viele wertvolle Tipps gab. So besuchten wir im Anschluss mit Minibus noch die naheliegende Stadt Livingstone und den Maramba Market. Sambia zählt für mich nun auf alle Fälle zu einem Highlight-Tag des Roadtrips!

Ab ging es nach Botswana! Zimbabwe haben wir somit trotz aller Befürchtungen ohne Probleme durchfahren können. Auch wenn wir insgesamt ca. 15 Polizeikontrollen, on offiziell oder eben nicht, durchfahren haben, wurden wir nicht belangt. Das lag sicherlich nicht zuletzt an unserer Vorbereitung. Feuerlöscher, zweiseitig reflektierende Warndreiecke oder reflektierende stripes an den Autos wurden noch vor dem Grenzübergang in Südafrika gekauft und auch bei den Kontrollen benötigt.

Die erste Nacht blieben wir in Kasane und buchten einen Game Drive durch den Chobe Nationalpark. Ohne richtige Grenzen können die Tiere den Park verlassen oder betreten, was natürlich dazu führt, dass sich manchmal in den umliegenden Dörfern und Städten auch Löwen herumtreiben… Keine 15 min. Fahrt und schon hatten wir eine unglaubliche Panoramasicht! Von Giraffen und Elefanten, Hippos und Krokodilen – man konnte sich kaum entscheiden, wo wir zuerst hinschauen sollten! Traumhaft!

Entlang des Chobe, dem gleichnamigen Fluss, sahen wir immer mehr Tiere. Ein Krokodil verspeiste gerade ein kleines Warzenschwein, ein Elefant rannte am Horizont entlang, zwei Giraffen kämpften gegeneinander, ein Löwenrudel mit spielenden Babys sonnte sich in der Abendsonne. Mit dem Sonnenuntergang war auch für uns diese Zeit in der Wildnis vorbei und es ging zurück ins Backpackers.

Das letzte Highlight, bevor es zurück nach Südafrika ging, hieß Okavango Delta. Hier machten wir eine gemütliche Bootstour. Die Landschaft veränderte sich abermals. Es gab viele verschiedenen Vogelarten zu beobachten. So konnten wir unsere letzte richtige Aktivität noch einmal richtig genießen.

Die folgenden Tage bestanden hauptsächlich aus Fahren. Dennoch muss ich sagen, dass es trotz der ca 4.500 gefahrenen Kilometer in 16 Tagen nicht schlimm war. Die unterschiedliche Landschaft und die Ablenkung durch Elefanten und co. am Straßenrand haben auch während der Fahrten für schöne Momente gesorgt. Und wie kann es mit 11 Freiwilligen schon langweilig werden??

Das war es nun erstmal von unserem letzten Urlaub. In einen neuen Blogpost werde ich euch dann von unserem Ferienprogramm im Kinderheim berichten.

Bis bald,

Eure Celine

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei Johanna, Frauke und Joe für die Bilder bedanken, die ich euch hier gezeigt habe.

Say “Hello“ to Africa

Hallo ihr Lieben,

Bevor es morgen auf die womöglich größte meiner Reisen geht, möchte ich euch heute noch einmal von den vergangenen Wochen berichten.

Mitte Juni haben wir Johannas Geburtstagsgeschenk eingelöst und sind gemeinsam nach Chintsa gefahren. Es liegt zwar nur ca eine halbe Stunde von East London entfernt, doch hat man schon das Gefühl, komplett woanders zu sein. Dort haben wir uns mit den Freiwilligen aus Coffee Bay getroffen und ein entspanntes Wochenende am Strand verbracht. 

Auch aus dem Kinderheim gibt es einige Neuigkeiten. Letzte Woche hatten zwei unserer Kinder und eine Auntie Geburtstag. Es gab also ordentlich zu feiern.  

Auch gemalt und gebastelt wird wie immer viel und gerne. Vergangene Woche haben wir zum Beispiel Gläser mit Transparentpapier beklebt. Nach anfänglichem Zögern hat die Arbeit mit dem Kleister allen Spaß gemacht. 

Am Wochenende haben wir mit 5 Kindern das Port Festival besucht. Unser Judocoach arbeitet am Hafen und hat uns davon erzählt. Nachdem wir es uns etwas schwer gemacht haben, auszuwählen, wer mit uns mitkommen darf und wer nicht, sind wir Samstag Morgen dahin aufgebrochen und haben einen tollen Tag am Hafen verbringen können. 

Das Festival ist gut besucht, dass ich echt froh war, nicht allzu viele Kinder mitgenommen zu haben. Es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt! Wir konnten eine Führung über ein Militärschiff mitmachen, es gab eine große Bühne und einige Attraktionen für Kinder. 

Nachdem wir die Kinder am Nachmittag zurück ins Kinderheim gebracht haben, ging es für uns weiter zum Soccer Tournament an die Barnes. Viele Freiwillige von uns sind mit ihren Teams bereits am Freitag Abend gekommen und konnten am Samstag den ganzen Tag Fußball spielen. Leider haben wir die meisten Spiele durch das Hafenfest verpasst und konnten nur noch die finals sehen. Das Team aus Bulungula konnte in einem spannenden Finale beim Elfmeterschießen den Sieg einholen. Es war echt schön zu sehen, wie sehr sich die Jungs gefreut haben. Sonntag Vormittag folgte dann die Siegerehrung, bevor alle die Heimreise antreten mussten. 

Vergangene Woche standen ein letztes Mal die SportsDays an den Schulen vor den Ferien an. Erwartungsgemäß waren nur wenige Kinder da, doch dass es weniger als 50 Kinder pro Schule sein werden – damit hatten auch wir nicht gerechnet! Umso besser für die Verbliebenen allerdings. So konnten wir beim Kinderschminken auch die Wünsche nach Cheetah, Spiderman oder Minnie Maus erfüllen. Ansonsten boten wir Apfeltauchen, Reise nach Jerusalem, die beliebte Slackline und Sackhüpfen an. 

Auf dem Glen Stella Campus war auch nicht mehr so viel los, da bereits der Transport nach Hause begonnen hatte und einige Kinder für die Ferien ins Beacon Bay House umgezogen sind. Hier haben wir zusätzlich eine Hüpfburg organisiert, wo die Kinder sich einige Stunden ordentlich austoben konnten. 

Heute war nun der letzte Tag im Kinderheim, bevor morgen der Flieger Richtung Johannesburg geht. Von da aus steht ein großes Abenteuer bevor, indem wir neben dem Krüger auch die angrenzenden Länder Zimbabwe und Botswana besuchen werden. Drückt uns die Daumen, dass alles gut geht! 

Ich melde mich nach unserer Reise wieder! 

Viele liebe Grüße, 

Celine

Und die Zeit fliegt…  

Hallo meine Lieben, 

unglaublich, dass nun schon wieder drei ganze Wochen vergangen sind, in denen ich nichts von mir habe hören lassen! Es klingt mittlerweile wahrscheinlich wie eine Ausrede, aber jeder, der selbst so ein Auslandsjahr mitgemacht hat, weiß bestimmt, dass die Zeit am Ende viel schneller vergehz! Dazu kommt, dass einem auffällt, was alles noch nicht gemacht wurde und man gerät in eine gewisse Panik, dass ein Jahr doch viel zu kurz ist, obwohl man weiß, dass es viel mehr am immer näher rückenden Abschied liegt als an der fehlenden Zeit 😮 
Also: Was habe ich nun gemacht, dass ich es nicht geschafft habe, euch auf den neusten Stand zu bringen? 

Ich fange mal beim vorletzten Mai-Wochenende an. Am Freitag hatte Johanna Geburtstag, was wir traditionell mit unserem Geburtstagsfrühstück feierten. 

Danach bin ich gemeinsam mit Johanna, Vivi, Tobi und Tim nach Mdumbi gefahren, wo wir die Freiwilligen aus Coffee Bay und Bulungula getroffen haben. Mdumbi liegt in der Nähe von Coffee Bay ebenfalls in der Transkei. Dort fand am Wochenende das Greenfair Festival statt, was man nicht mit dem typischen Festival vergleichen kann. Es gab Musik, okay. Im Rahmen des ‚green‘ wurden ansonsten Bäume gepflanzt, um die Wälder an den Küsten zu stärken. ‚Fair‘ steht für das Aufmerksam machen der Xhosa Kultur. 

Insgesamt war es ein total entspanntes Wochenende mit toller location direkt am Strand, Lagerfeuer und vielen lieben Menschen ❤

Ab Donnerstag darauf ging es zu unserem letzten Zwischenseminar nach Hogsback. Julia kam dafür extra nach Südafrika gereist, um uns hierbei zu begleiten. Neben den theoretischen Einheiten über das Jahr und was danach passiert, gab es auch einen praktischen Teil, wo ich meine nicht vorhandenen Volleyball-Künste im Rahmen eines Turniers exzellent zur Schau stellen konnte. Auch bei einer Wanderung konnten wir uns einmal von den Sitzbänken lösen.

 Es ist schon komisch zu wissen, dass es das letzte gemeinsame Seminar in Südafrika zusammen mit Brett war. Dadurch ist mir nochmal bewusst geworden, dass das Jahr nun echt bald zu Ende geht… Etwas nachdenklich ging es also am Sonntag wieder auf den Heimweg nach East London…. 

…um das nächste Wochenende gemeinsam mit Johanna und Joe gleich wieder nach Hogsback zu fahren! Die Parkside Primary hat im Rahmen von Rotary mit 20 Kindern an einem Wochenende in Hogsback inklusive Ziplining und Abseiling teilnehmen können. Neben unserer Schule waren noch zwei andere Schulen und ein Kinderheim aus East London dabei. 

Neben den genannten Attraktionen gab es eine Wanderung zum Wasserfall und einen Kinoabend, sowie natürlich Fußball, Volleyball, Gesang und Getanze. 

Ich fand es total schön zu sehen, wie die Kinder mehr und mehr zusammengewachsen sind. Die Leute von Rotary haben sich unheimlich viel Mühe gemacht und definitiv für ein super Wochenende gesorgt! Dennoch ist die Zeit mit den Kindern viel zu schnell wieder vergangen und schon saßen wir wieder in unserem Auto, um diesmal wirklich zum letzten Mal in unserem Jahr Hogsback zu verlassen. 

Dabei nahmen wir es uns nicht, noch einmal ein bisschen mehr anzuschauen und fuhren etwas weiter in den (gar nicht so) kleinen Ort hinein, um die uns empfohlene Kirche zu besichtigen.  

Am Dienstag folgte das jährliche Outing der preschool. Zusammen mit 10 Kindern und Olive ging es in den bubble jungle nach Beacon Bay. Ich muss sagen, dass mich das Ambiente eher an eine umgebaute Lagerhalle anstatt an ein Kinderparadies erinnert hat, aber auf den verschiedenen Klettertürmen und auf der Hüpfburg hatten die Kleinen sichtlich Spaß und das ist ja schließlich die Hauptsache!

Zudem hat in den Schulen auch die exams-Zeit angefangen, was es wieder etwas schwieriger macht, den Stundenplan einzuhalten. Das meiste funktioniert allerdings noch recht gut, sodass wir die meisten Klassen nehmen dürfen. Manche Lehrer unterbrechen dann für die PT Zeit einfach die Klausuren… 

Das vergangene Wochenende konnten wir dann endlich wieder im Kinderheim verbringen! Wir haben von Freitag auf Samstag dort übernachtet, Gesichtsmasken gemacht und abends einen Film geschaut. 

Am nächsten Morgen kam dann noch einmal das Highlight: vom Squash aus gab es ein wenig Geld für das Kinderheim, dass für eine Hüpfburg angedacht war, die wir für den Samstag organisierten. Die Kinder haben sich gefreut und konnten nun sich einige Stunden dort vergnügen. Zusammen mit Johannas Musikbox und dem bei allen beliebten ‚ginger beer‘ (kein wirkliches Bier) war der Spaß vorprogrammiert.  

Das war’s nun erst einmal wieder von mir! 

Viele, liebe Grüße

Eure Celine 

Are we going for an outing?

Hallo meine Lieben, 

die vergangenen drei Wochenenden waren durchgeplant bis zum Schluss. Doch nun komme ich dazu, von der Zeit zu berichten. 

Schon im März haben Johanna und ich uns zusammengesetzt und einmal einen Blick auf die uns bleibende Zeit geworfen. Mit Erschrecken habe ich nun feststellen müssen, dass schon wieder fast 3 Kalenderblätter vergangen sind….  Wir haben überlegt, welche von unseren vielen Ideen umsetzbar und finanzierbar sind und wann der richtige Zeitpunkt dafür wäre. 

Nun stand für zwei folgende  Wochenenden ein Outing an.  Da wir zu zweit sind und ohnehin auch ’nur‘ zwei kleine Autos haben, haben wir uns entschieden, die Gruppe auf zwei Samstage aufzuteilen. Mit den ersten sieben ging es also los. Noch wusste keiner so richtig, wo es hingeht, wodurch es schließlich zu einer Art Ratespiel wurde. Gehen wir zum Glen Stella? Da ist unsere Schule! Gehen wir in den lions park? Nachdem wir den Glen Stella passiert hatten, war auch für die Kleinsten klar: we’re going for an outing! 

Wir haben uns für den snake park entschieden. Dort konnten wir neben vielen unterschiedlichen Schlangen auch Eidechsen, Krokodile und Frösche beobachten. Nachdem wir alles einmal erkundet hatten, haben wir uns ein wenig in der touch farm ausgeruht. Hier gab es Gänse, Schildkröten und Kaninchen zu sehen und die Kinder konnten sich auf einem Klettergerüst austoben, bevor das eigentliche Highlight kam. 

Wir alle hatten die Möglichkeit, zwei unterschiedliche Schlangen einmal zu streicheln und uns um den Hals zu legen. Schließlich holte der guide noch einmal eine ca 6m lange Schlange heraus, was natürlich auf volle Begeisterung stieß. 

Da wir schließlich alles gesehen, aber noch etwas Zeit hatten, sind wir spontan an den Strand gefahren. Mit den Füßen ein wenig im Wasser planschen, Fußball spielen oder Muscheln sammeln – auch hier hatten alle nochmal ihren Spaß, bevor es zurück ins Kinderheim ging. 

Am selben Abend fand zudem noch eine Mountainbike-Challenge als Fundraising für das ELCYCC statt. Dies wollten wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen! Da wir selbst keine Räder zur Verfügung haben, blieb unsere Aufgabe vorerst dem Zuschauer-dasein. Um 00 Uhr startete dann allerdings ein Funrun, dem Johanna und ich uns kurzfristig anschlossen. In der Dunkelheit und völlig laienhaft nur mit Handytaschenlampe ging es auf die 5,5km lange Trailstrecke in 3Silos. Es hat dennoch -oder vielleicht grade deswegen- total viel Spaß gemacht!

Der folgende Freitag war für uns auch ein besonderer Tag. Johanna und ich, die planmäßig vormittags frei haben, haben Unterstützung von Frauke und Tim bekommen, die aufgrund des schlechten Wetters keinen Sportunterricht geben konnten. Den Großteil des Vormittags standen wir in der Küche und haben vorbereitet. Von einer Suppe als Vorspeise bis Schokotarte als Nachtisch war wirklich alles dabei. Abends war Mr. Gamiet mit seiner Frau zum Essen bei uns eingeladen. 

Am Nachmittag waren wir noch im Kinderheim und haben angefangen, eine Girlande zu basteln. Ganz fertig sind wir allerdings nicht geworden.  Trotzdem war ich total erstaunt, wie gut die Kinder teilweise nähen können! Das hat viel besser geklappt als ich vorher gedacht habe. Und wie es dann so ist, wenn man es eilig hat – man kommt nicht weg. Hier war noch eine Frage, da wollte noch was gezeigt werden und auch der zweite Ausflug zum snake park mit der anderen Hälfte musste noch einmal mit der Auntie abgesprochen werden. Schließlich waren wir jedoch Zuhause und nach den letzten Vorbereitungen gespannt auf den Abend.

Dieser verlief recht entspannt. Da wir fünf Vegetarier sind, haben wir unser Essen auch komplett vegetarisch gehalten. Entgegen all unserer Befürchtungen wurden die unterschiedlichen Gerichte dennoch gelobt. 

Am nächsten Tag im snake park war leider das Wetter ziemlich schlecht. Es hat viel geregnet, was uns zwar für den Park nicht störte, da es hier überdacht war, aber der Besuch des Strandes musste dafür leider ausfallen. Nichtsdestotrotz hatten wir unseren Spaß und konnten die Zeit im Park ausnutzen.  

Insgesamt haben beide Tage im snake park total viel Spaß gemacht. Es war aber auch echt erstaunlich, wie unterschiedlich die beiden Gruppen waren. Einige haben sich riesig gefreut, andere waren doch etwas zögerlich, die Schlangen zu berühren. Letztlich hat sich aber doch jeder getraut. 

Auch der Alltag im Kinderheim hat sich ein wenig verändert. Im Moment sind wir viel mit Hausaufgaben und Lernen beschäftigt. Die meisten Aufgaben sind zwar relativ leicht, aber dadurch, dass ein Großteil auf Xhosa ist, wird es teilweise auch für mich etwas schwierig. Umso erfreulicher ist es, wenn die Kinder es am Ende verstehen.

Nun steht ab Donnerstag unser nächstes und damit auch letztes Zwischenseminar in Hogsback an…

 Viele liebe Grüße,

Celine

P.S. Bilder folgen… 

Auf nach Bulungula!

Hallo ihr Lieben, 

das vergangene Wochenende wurde durch zwei Feiertage auf 5 Tage verlängert, wodurch wir die Chance nutzen konnten und uns bereits Donnerstag früh auf den Weg nach Bulungula machen konnten. 

Jenseits des Handyempfangs und 1,5h entfernt von geteerter Straße haben wir die Freiwilligen Mara und Felix besucht und wollten das von ihnen organisierte Raptournament nicht verpassen! Neben uns aus East London kamen auch fast alle anderen Freiwilligen, sodass wir schließlich mit einer großen Kolonne die ca. 6 stündige Autofahrt hinter uns gebracht haben. 

Am Nachmittag endlich angekommen wurden wir von den beiden gleich in Empfang genommen. Mit Gepäck ging es die letzten Meter vom Parkplatz zu Fuß weiter. Es war echt schön, wieder dort zu sein! Nachdem wir nach unserer Wanderung im Oktober nur sehr wenig Zeit hatten, freute ich mich jetzt umso mehr, noch weitere Ecken von Bulungula kennenzulernen.  

Freitag sollte dann das angekündigte Raptournament stattfinden. MarFe records, wie sich Mara und Felix nennen, nehmen selbstgeschriebene Rapsongs von verschiedenen bands oder Rappern in der Umgebung auf. Einige laufen dafür fast 3 Stunden, um den beiden ihre neuen Songs vorzustellen und sie aufnehmen zu lassen. 

Aus diesem Projekt entwickelte sich das Turnier. Leider ist es schwierig, allen Bescheid zu geben, da die Rapper nur unregelmäßig zum Aufnehmen kommen. Umso erstaunter waren wir, als sogar Leute aus Coffee Bay von dem Tournament berichteten! 

Letztlich hat es leider nur die local band geschafft, zu kommen. Die haben jedoch viel gesungen und sind am Ende viel mehr aus sich rausgekommen! Auch Mara und Felix haben ein Lied zusammen performed. Abgeschlossen wurde das Turnier mit einem gemeinsamen Essen. 

Am Samstag sind wir zusammen zu einer Hochzeit gegangen. Schon die Frage nach dem, was wir anziehen dürfen, machte die ganze Sache etwas kompliziert: es muss Rock oder Kleid getragen werden, aber es dürfen keine Beine gezeigt werden. Bei kurzen Kleidern muss also eine leggings drunter gezogen werden. Alles klar, dann mache ich mich mal auf die Suche. Schwer war die Entscheidung nicht, bei lediglich zwei Kleidern, die ich irgendwo in den Tiefen meines Schrankes finden konnte. 

So sahen am Samstag wir alle für unsere Augen etwas komisch gekleidet aus, während wir einige Zeit durch Bulungula liefen und schon von weitem die gut besuchte Hochzeit ausmachen konnten. 

Eine Xhosa Hochzeit ist jedoch ganz anders als erwartet. Zugegebenermaßen habe ich mich vorher mit diesem Thema auch nicht beschäftigt… Das Fest dauert insgesamt vier Tage an. Die Gäste sitzen geschlechtergetrennt draußen, tanzen teilweise und trinken dabei selbstgebautes Xhosa Bier oder Vodka. Das Paar hat diesen Tag getrennt in den Hütten verbracht. Der Chief hat das einmal für uns nachgestellt. Eine Hälfte von uns ist zu der Braut in die Hütte gegangen, während die andere Hälfte einschließlich mir in einer sonst leeren Hütte saß. Wir sollten das Bier probieren (ich finde es echt ekelig! 😀 ) und ansonsten saßen wir dort und warteten ab. Nach einiger Zeit, in der nichts großartiges passiert ist, durften wir zu den anderen in die Hütte, wo ich dann zum ersten Mal die Braut gesehen habe, und schließlich sind wir wieder nach draußen gegangen, wo die meisten Gäste waren.  

Komplett verstanden, wie die Hochzeit abläuft, habe ich es ehrlich gesagt immer noch nicht, aber nun haben wir einen kleinen Einblick bekommen, was echt interessant war! 

Den Sonntag fuhren die meisten schon wieder nach Hause. Da die Fahrt bis P.E. ziemlich lange dauert, wollten sie mit einer Übernachtung in East London sich den Weg etwas aufteilen. Wir anderen nutzen den Tag jedoch noch zum Entspannen. Felix hat Johanna und mir den Bulungula Incubator (bi) gezeigt, wo die beiden arbeiten, wir haben eine Weile Karten gespielt und wollten abends noch mit dem Floß auf den See fahren, was allerdings aufgrund von Ebbe nicht allzu gut geklappt hat, sodass wir schließlich zu Fuß weiter gelaufen sind. 

Am nächsten Tag ging es nach Sonnenaufgang und einem Frühstück in der Lodge auf den Weg nach Hause. Ein paar wirklich schöne Tage lagen nun hinter mir und wer weiß, wann ich schon nochmal die Gelegenheit bekomme, nach Bulungula zu fahren… 

Damit aber erstmal erstmal genug von meinem Urlaub! 😀

Viele liebe Grüße, 

Celine

Krüger, Drakensberge und co

Hallo meine Lieben, 

soeben habe ich Julia zum Flughafen gebracht. Die 12 Tage sind wie erwartet viel zu schnell umgegangen und jetzt sitzt sie bereits wieder im Flieger nach Deutschland… 

Alles fing ganz spannend nach unserem Ferienprogramm im Kinderheim an. Johanna und Vivi haben sich zwei Tage vor mir auf den Weg in den Urlaub gemacht, sodass ich ein paar Tage allein in East London war. Schon komisch, wenn auf einmal alles ruhig ist… 

Ronja war schließlich so lieb und hat mich zur “Bushaltestelle“ an der Beachfront gefahren. Von dort aus ging es mit einem komfortablen Reisebus 14h Richtung Johannesburg. Dort sollte mich dann ein Zug zum Flughafen bringen, wo Julia auf mich wartete. Ganz schön aufregend, zum ersten Mal und auch noch alleine Bus und Bahn in Südafrika zu fahren… 

Zum Glück hat alles geklappt und Montag Morgen konnte ich Julia endlich nach 7 Monaten in die Arme schließen! Nächste Hürde: das Auto abholen. Doch alles kein Problem – sehr gut. Nur die Gemütlichkeit der Südafrikaner bekam Julia gleich zu spüren, aber da wir ohnehin keinen Stress hatten, war das nicht schlimm. 

Die Unterkunft war gefunden und nach einer kurzen Pause wollten wir an unserem einzigen Tag in Joburg natürlich auch etwas sehen! Wir sind in die Stadt reingefahren und haben das Market Theatre und den Mary Fitzgerald Square (beides Empfehlungen aus einem Reiseführer) gesucht, gefunden und naja… schön fanden wir beide es nicht… vielleicht waren wir doch einfach an den falschen Orten… 

Umso schöner ging die Reise weiter. Am nächsten Tag machten wir uns früh auf in den Krüger Nationalpark. Hier standen uns 4 spannende Safaritage bevor. Unser Guide war wirklich klasse und so konnten wir am letzten Tag sagen, dass wir die Big 5 komplett gesehen haben! Doch nicht nur darauf kam es an. Auch viele kleinere Tiere wie verschiedene Vogelarten, Schildkröten, Schlangen und und und konnten wir ausreichend bestaunen. 

Bei einer Nachtsafari erkannten wir die Tiere mit sogenannten “spotlights“ anhand der leuchtenden Augen. Auch das war eine Erfahrung wert, wenngleich wir hierbei kaum Tiere gesehen haben. 


Mit einem Zwischenstopp in Sabie ging es anschließend in die Drakensberge. Hier wollten wir nach den vielen Stunden im Safariauto die Umgebung zu Fuß erkunden, wobei eine angebotene Wanderung zum höchsten Wasserfall Afrikas gerade recht kommt, könnte man meinen… uns hat es dennoch einiges an Überwindung gekostet, bis wir uns dazu durchgerungen und angemeldet haben. Nicht nur das steile hochklettern an Felsen, auch das Heruntersteigen einer Leiter erforderten jede Menge Konzentration und Nerven. Doch die Aussicht war es definitiv wert! 

Über Durban und Port St Johns ging es für uns weiter nach East London. Während die Autofahrten sich durch schlechte Straßen, Baustellen und Tiere auf den Wegen etwas hinzogen blieb uns zwar weniger Zeit in den einzelnen Orten, unsere Laune ließ sich aber nicht trüben. Und für eine kurze Wanderung an der Küste Port St Johns fanden wir doch noch Zeit.

Gestern habe ich Julia dann gezeigt, wie ich lebe und wo ich arbeite. Spontan haben wir bei einer Sportstunde an der Parkside mitgemacht! 

Nach einer Weile Erholung am Strand war es auch echt süß, wieder ins Kinderheim zu kommen und alle wiederzusehen.

Nun rückt auch mein Flug immer näher und doch gibt es noch so viel, was ich gerne machen würde. Kaum zu glauben, dass die Zeit gefühlt immer schneller vergeht… 

Bleibt also gespannt. Hier wird es mit Sicherheit nicht langweilig! 

Liebe Grüße,

Celine 

Jetzt kommt die Osterzeit! 

Hallo meine Lieben!

Nun sind auch bei mir die Ferien angekommen. Während sich alle anderen bereits vergangenes Wochenende auf den Weg in den Urlaub gemacht haben, verbrachten Johanna und ich mit tatkräftiger Unterstützung von Vivi die erste Woche der Ferien in East London. Ferienprogramm 2.0 hieß es für das Kinderheim. 

Gestartet haben wir mit einem sleepover im Beacon Bay House. Da ein Großteil der Kinder über die Ferien nach Hause gefahren ist, wollten wir für die bleibenden 6 eine Überraschung planen. Die auntie hat es jedoch schon vorher verraten, sodass alle total aufgeregt waren. Das war echt süß. Nur die Kleinen haben es anfangs nicht richtig verstanden. Zum Schluss waren die Augen aber groß vor Strahlen. Gesichtsmasken aus Honig und Joghurt, Twister, UNO und natürlich das heiß ersehnte Heimkino mit popcorn durften dabei nicht fehlen! 

Auch wenn es schon anstrengend war (die Kinder wachen echt früh auf 😀 ab 6:15Uhr war an Schlaf nicht mehr zu denken), hat es viel Spaß gemacht. Man hat noch einmal einen anderen Eindruck vom Kinderheim bekommen und wieder einmal ist mir bewusst geworden, wie früh die Kinder selbstständig sein müssen. 

Am nächsten Vormittag ging es dann in den pool. Hier hat Vivi uns wieder geholfen und auch Lars kam vorbei und hat ein wenig Schwimmen gelehrt. 

Am Montag haben wir den Glen Stella besucht. Da das Beacon Bay House diese Ferien nicht geschlossen wird, haben wir unsere Tage aufgeteilt. Für diesen Tag stand ein kleiner Sportsday auf dem Programm. So wurde die beliebte slackline herausgeholt und einige Stationen des Ferienprogramms an der Schule aufgebaut. Die Kinder hatten sichtlich Spaß – und nicht nur sie!

Dienstag stand ein Outing zum Bonza Bay an, das vom Office organisiert wurde. Wir haben uns also alle zusammen am Strand getroffen, es wurden kleine Spiele gespielt, Sandburgen gebaut und auch ein wenig im Meer gebadet. Es war echt ein unglaublich schöner Tag mit den vielen Kindern am Strand.

Mittwoch ging es zum Glen Stella. Nun wollten wir ein wenig in Osterstimmung kommen. Anfangs haben wir auf dem playground Ostereier suchen gespielt. In zwei Gruppen galt es, verschiedene Zutaten und Äpfel zu finden, aus denen wir im Anschluss apple crumble gebacken haben. Ich war echt erstaunt, wie toll das gemeinsam geklappt hat! 

Während der crumble im Ofen war, haben wir Osterkarten ausgemalt und gestaltet, die schließlich den aunties geschenkt werden konnten. 

Mit dem Verteilen des crumbles war unser Ferienprogramm am Glen Stella dann auch schon wieder vorbei. 

Donnerstag hieß es dann auch in Beacon Bay für’s erste Abschied nehmen. Auch hier wurden noch fleißig Karten gebastelt. Anschließend durfte jedes Kind ein Osterei bemalen. Nach ein paar letzten Umarmungen ging es auch für uns drei in die Ferien.  

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei all meinen Spendern bedanken. Ohne euch wäre ein solches Ferienprogramm unmöglich geworden! Vielen Dank für die Unterstützung! ❤

Nun sind es tatsächlich nur noch drei Tage, bis Julia mich besuchen kommt. Ich freue mich unheimlich auf unsere Zeit! 

Viele Grüße,

Eure Celine

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